Verband der Pony- und
Pferdezüchter Hessen e.V.
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ZUCHT
Hengste
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Lesen Sie hierzu auch: Änderung der Schauordnung, Entwurf zur Vorlage am 05. März 2011



Kriterien beim Vorführen von Pferden auf der Dreiecksbahn


1. Vorführer betritt die Bahn und geht auf die Richter zu

positiv:

  • Vorführer geht selbstbewusst in freiem Schritt gerade auf Richter zu
  • Vorführer schaut geradeaus

negativ:

  • Vorführer geht vor dem Pferd oder zieht das Pferd hinter sich her
  • Vorführer schaut zum Pferd oder auf den Boden

2. Vorführer stellt das Pferd inmitten der Stangen offen zu den Richtern auf

positiv:

  • Vorführer tritt rechtzeitig vor das Pferd
  • Vorführer leitet das Aufstellen mit mehreren annehmenden Zügelhilfen ein
  • Vorführer rangiert das Pferd so, dass es aus der Bewegung zum Stehen kommt
  • Pferd steht im Gleichgewicht

negativ:

  • Vorführer tritt zu spät vor das Pferd
  • Vorführer wirkt grob mit den Zügeln ein
  • Pferd steht nicht offen zu den Richtern
  • Pferd steht schief in den Stangen
  • Pferd steht zu weit vorn oder hinten in den Stangen / außerhalb der Stangen
  • Pferd steht vorwärts / bergab
  • Vorführer ist unaufmerksam (Pferd tritt vor / ruht auf einem Hinterbein)

3. Vorführer grüßt die Richter und stellt sich und sein Pferd vor; Angaben zum Pferd: Rasse, Alter, Abstammung, Besonderheiten (z.B. Staatsprämie)

positiv:

  • Vorführer achtet dabei auf sein Pferd
  • Vorführer spricht laut und deutlich

negativ:

  • Pferd tritt während der Vorstellung vor / zurück
  • Vorführer spricht leise und undeutlich
  • Angaben sind lückenhaft oder falsch

4. Vorführer geht die erste kurze Seite im Schritt gerade von den Richtern weg

positiv:

  • Vorführer geht gerade und orientiert sich an den Stangen des Dreiecks
  • Vorführer geht freien Schritt geradeaus
  • Vorführer schaut nach vorn
  • Vorführer korrigiert das Pferd, wenn nötig, durch Zügelhilfe oder erhobene linke Hand

negativ:

  • Vorführer wartet nicht auf das Kommando des Richters
  • Vorführer geht in einem Bogen
  • Vorführer schaut zum Pferd oder auf den Boden
  • Vorführer lässt sich vom Pferd abdrängen

5. Vorführer und Pferd traben nach Durchqueren der Ecke an, mit stetiger Steigerung von Schub und Schwung

positiv:

  • Vorführer trabt erst an, wenn das Pferd wieder geradeaus gerichtet ist
  • Antraben erfolgt mit gutem Antritt
  • Vorführer und Pferd legen deutlich zu
  • Tempo wird rechtzeitig vor der Ecke deutlich zurückgenommen

negativ:

  • Vorführer trabt an, bevor das Pferd sein Gleichgewicht gefunden hat
  • Vorführer läuft vor dem Pferd
  • Vorführer und Pferd zeigen wenig Antritt
  • Tempo wird nicht deutlich gesteigert
  • Vorführer stört das Pferd mit dem Zügel
  • Vorführer verhindert Schwungentfaltung des Pferdes durch mangelndes eigenes Laufvermögen
  • Tempo wird vor der Ecke nicht genügend zurückgenommen

6. Vorführer und Pferd traben die letzte Seite erneut auf die Richter zu

positiv:

  • Vorführer und Pferd durchqueren durch gutes Tempo sicher und gleichmäßig die Ecke
  • Vorführer läuft gerade und orientiert sich an den Stangen des Dreiecks
  • Vorführer schaut nach vorn
  • Vorführer korrigiert das Pferd, wenn nötig, durch Zügelhilfe oder erhobene linke Hand

negativ:

  • Vorführer und Pferd durchqueren die Ecke in zu hohem Tempo
  • Vorführer wirkt grob mit den Zügeln ein
  • Vorführer läuft in einem Bogen
  • Vorführer trabt nicht rechtzeitig wieder an

7. Vorführer pariert durch zum Schritt, geht an den Richtern vorbei und macht eine Kehrtvolte

positiv:

  • Vorführer pariert rechtzeitig durch
  • Vorführer geht in freiem Schritt zwischen den Stangen hindurch
  • Vorführer beschreibt in der Wendung einen genügend großen Bogen

negativ:

  • Vorführer trabt vor den Richtern
  • Vorführer geht nicht zwischen den Stangen hindurch
  • Vorführer beschreibt eine zu enge Kehrtvolte

8. Vorführer stellt das Pferd inmitten der Stangen offen zu den Richtern auf

positiv:

  • Vorführer tritt rechtzeitig vor das Pferd
  • Vorführer leitet das Aufstellen mit mehreren annehmenden Zügelhilfen ein
  • Vorführer rangiert das Pferd so, dass es aus der Bewegung zum Stehen kommt
  • Pferd steht im Gleichgewicht

negativ:

  • Vorführer tritt zu spät vor das Pferd
  • Vorführer wirkt grob mit den Zügeln ein
  • Pferd steht nicht offen zu den Richtern
  • Pferd steht schief in den Stangen
  • Pferd steht zu weit vorn oder hinten in den Stangen / außerhalb der Stangen
  • Pferd steht vorwärts / bergab
  • Vorführer ist unaufmerksam (Pferd tritt vor / ruht auf einem Hinterbein)


(aus: DVD „Pferdebeurteilung“, FN-Verlag Warendorf)


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