Verband der Pony- und
Pferdezüchter Hessen e.V.
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SPORT
Hessens Sportponys 2014
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Die offiziellen FN-Erfolgsdaten Sport und Zucht 2014 sind erschienen - FN-Jahrbuch auf DVD-ROM oder online

Mit Spannung erwarten Züchter und Reiter jeden Winter das „Jahrbuch Sport und Zucht“ mit allen Daten, Zahlen und Fakten zur zurückliegenden sportlichen und züchterischen Saison (1. Oktober 2013 bis 30. September 2014. Inzwischen wurde das Jahrbuch vollständig durch eine DVD-ROM ersetzt, auf der die offiziellen und FN-geprüften Daten nachzulesen sind und die ein langes Herumblättern und -suchen überflüssig macht. Mit wenigen Klicks gelangt man an die die gewünschte Stelle. Noch komfortabler ist die Online-Version, die es seit 2011 gibt. Unter www.fn-jahrbuch.de sind nicht nur die Sportdaten von Reitern und Pferden, die während des laufenden Turnierjahres wöchentlich aktualisiert werden, sondern auch Einzelerfolge von Pferden zurückgehend bis zum Turnierjahr 1976. Sowohl die DVD-ROM als auch die Online-Version bieten außerdem die Listen der Turnierfachleute, FN-Zuchtrichter, Ausbilder, Infos zu Körungen und Hengstleistungsprüfungen bis 31. Oktober 2014, das Pedigree jedes Pferdes, Zuchtwertübersichten, diverse Toplisten und vieles mehr.

Hessens Sportponys auch 2014 wieder mit guten Erfolgen

Aus hessischer Sicht weist das Jahrbuch Sport mit 305 Kandidaten gegenüber dem Vorjahr eine etwas niedrigere Zahl von Ponys aus, die in der Saison 2014 in Eignungs-, Dressur-, Spring-, und Fahrprüfungen  erfolgreich waren.

Anzahl der im Jahr 2014 platzierten hessischen Ponys in den einzelnen Kategorien:

 175     in Dressurprüfungen

   67     in Fahrprüfungen

   37     in Springprüfungen

     4     in Gelände-/Vielseitigkeitsprüfungen

   22     in Basis- und Aufbauprüfungen

305      Gesamt

Amani und Franziska Keth
BC Schapur-mit Steffi Robert beim Bundeschampionat
Maja Bös und Herbie
Melanie Wies mit Abba
Jan mit Jens Röder beim Turnier in Dillenburg
Fuchswallach Dandy in Gespann von Reiner Ochs

Hessens TOP-Sportponys nach Jahresgewinnsumme (JGS) in den einzelnen Disziplinen

Da Vinci, die sichere Bank und Amani der Aufsteiger in die S-Klasse

Die Züchterin des erfolgreichsten hessischen Dressurponys und gleichzeitig auch des gewinnreichsten Ponys der letzten Turniersaison ist Sabine Jochim-Gerhardt aus Erbach. Aus der genetischen Verbindung von FS Don`t Worry x Gaytano AA ist der 2006 geborene Da Vinci 220 hervorgegangen, der mit seiner Reiterin Nicole Bühler, Hockenheim erneut die Spitze aller hessischen Dressurponys anführt. Mit seiner Jahresgewinnsumme (JGS) von 1175.- Euro die aus fünf Siegen in A-Dressuren sowie acht L-Siegen sowie 25 weiteren Platzierungen gehörte er in der Saison 2014 zu den absolut sicheren Kandidaten im Viereck. Im bundesweiten Vergleich liegt er damit unter den besten 15 Ponys im Dressursport. Der Glückwunsch geht einmal mehr an den braunen Wallach mit seiner sympathischen Reiterin. Der Haflingerhengst Amani gehört mit seiner ständigen Reiterin  Franziska Keth, Usingen zu den Aufsteigern in der Pony- Dressurszene. Züchterische verantwortlich für den in Hessen gekörten Amani zeichnet die Zuchtgemeinschaft Braum-Hopfengärtner, der 2005 aus der Anpaarung Apiko x Meggy v. Argus in Usingen-Wernborn zur Welt kam. Mit Franziska Keth gehörte er in der Saison 2014 zu den 34 erfolgreichsten Kandidaten im Pony-Dressursport bundesweit. Zahlreiche Siege und hohe Platzierungen in Dressurprüfungen Kl. L und M bestätigen die große Klasse dieses Hengstes im Dressursport, zumal er auf diesem Niveau vorwiegend auf Großpferdekonkurrenz trifft. Zum größten Erfolg kam das Paar in einer Dressurprüfung  Klasse S* am 31. Juli in Gladenbach, wo ein hervorragender 7. Platz gegen Großpferde erzielt wurde.

Frühlingstraum 7 kann sich schon seit einigen Jahren unter den Top-Ten der hessischen Dressurponys behaupten. In der aktuellen Statistik belegt er mit einer Jahresgewinnsumme (JGS) von 851.- € den zweiten Platz. Der fünfzehnjährige Wallach von Big Boy aus einer Stute von Madison, wurde von Gudrun Edelmann aus Neutsch gezüchtet. Unter dem Sattel von Lea Brunner aus Leidersbach konnte der auffallende Fuchs drei Siege und fast 30 hohe Platzierungen in L- und M- Dressuren in der abgeschlossenen Saison erzielen. Seine Lebensgewinnsumme (LGS) ist inzwischen auf 6149 .- € angewachsen, was für die sportliche- und leistungsmäßige Kontinuität dieses Dressurcracks spricht.

Rang drei erreicht der Fuchswallach Schapur 2, ein Sohn des Sweat Dream aus der Nacatscha von Thriantas Norbert, der 2001 auf dem Gestüt Kastanienhof bei Familie Marx in Alsfeld-Eifa das Licht der Welt erblickte. Selina Söllner aus Nürnberg und Schapur verließen 2014 gleich sieben Mal als Sieger in L-Dressuren das Viereck. Einen tollen Auftritt hatte das Paar in einer international ausgeschriebenen Dressur Anfang September in Babenhausen, der Ansporn sein sollte für die neue Saison. Sehr erfreulich für Annette und Gunter Marx (Gestüt Kastanienhof) ist weiterhin die Tatsache, dass sie mit Centavo 3 und Give me five gleich zwei weitere Ponys gezüchtet haben, die sich unter Hessens Top Ten der Dressurponys behaupten konnten.

Auf Rang fünf finden wir mit Orpheus Junior einen alten Bekannten, der mit seiner neuen Reiterin Marianne Örtele, Münchberg, seine gewohnte Klasse einmal mehr unter Beweis stellen konnte. Neben einem  Siege in einer L Dressur stehen eine beachtliche Zahl von Platzierungen in L und M auf seiner Erfolgsliste .Mit seiner Lebensgewinnsumme von  8568.- € steht er z.Zt. deutlich an der Spitze aller in Hessen geborenen Ponys. Züchter des noblen Fuchshengstes ist Heiko Scharf aus Zierenberg, der seinerzeit mit der Anpaarung von Dörnbergs Ernestra an Burstye Orpheus ein glückliches Händchen bewiesen hatte.

Springponys

Bei den besten Springponys hat sich erneut ein Wechsel  an der Spitze vollzogen. Der neue Spitzenreiter im Bereich Springen heißt Herbie 19, ein  2001 geborener Nantano x Durello- Sohn, der bei Heinrich Schäfer in Schlitz zur Welt kam. Seine Reiterin Maja Bös aus Waldems konnte mit ihm sechs A-Springen gewinnen. Hinzu kamen eine ganze Reihe guter Platzierungen in Stilspringprüfungen der Klasse A und Kl. Damit konnte der Fuchswallach seine JGS auf fast 600.- € steigern.

Auch bei den Springponys kann sich mit Abba ein Vertreter der Rasse Haflinger bestens behaupten. Gezogen wurde der 16-jährige Alpenstern x  Mithras-Sohn von Michael Jakob, Friedrichsdorf. Melanie Wies aus Hofbieber war mit ihm sowohl in A-Dressuren als auch in A- und L-Springen unterwegs, woraus eine JGS von 570.- € resultiert. Auch seine Lebensgewinnsumme von 4254.- € kann sich sehen lassen.

Auf Rang drei rangiert erstmals die 2004 geborene Reitponystute Odessa 193, die von Chantal und Jacqueline Häußer, Frankfurt von Ombré aus ihrer Luna von Orchard d`Avranches gezüchtet wurde. Mit Jacqueline Häußer gewann die Stute E- und A- Springen, zudem stehen eine ganze Reihe guter Platzierungen für die erreichte JGS von 316.- €.

Fahrponys

Die Liste der erfolgreichen Fahrponys zeigt, dass sich neben bekannten Namen auch neue Kandidaten erfolgreich in Szene setzen konnten. Es fällt weiterhin auf, dass in der Disziplin Fahren erneut die Fjordpferde dominieren, wenn auch diesmal wieder das erfolgreichste hessische Fahrpony der Rasse Deutsches Reitpony zuzuordnen ist.

Dandy 473- unter diesem Namen ist der zehnjährige Ulfenbach Dream Boy x Pendock Plato-Sohn in die Turnierponyliste der FN eingetragen. Züchter dieses Fuchsfalben ist Werner Kehr, Becherbach. Seit 2010 wird Dandy im Zweispänner oder im Vierspänner von Carina und Reiner Ochs, Bruchköbel sehr erfolgreich eingesetzt. In seiner stattlichen Ergebnisliste aus dem Turnierjahr 2014 sind besonders die internationalen Platzierungen in Nebanice/CZE und Donaueschingen hervorzuheben. Dandy, ein Fahrpony von besonderer Klasse, der mit einer JGS von 538.- € an der Spitze in der Disziplin Fahren rangiert.

Auf Platz zwei kann  sich Jens Röder, Dreieich mit seinem Fjordwallach Jan 82, einem Joram x Orlandos-Sohn behaupten, den seine Mutter Erika Röder gezüchtet hat. Drei Siege in Einspännerprüfungen der Klasse A sowie zwei M-Siege und eine Reihe guter Platzierungen in M ergeben eine JGS von 570.- € und lassen für die Zukunft noch einiges erwarten.

Auch der dritte Platz bei den Fahrponys geht an einen Vertreter der Rasse Deutsche Reitpony. Peter Schnellbacher aus Lützelbach hat den 1997 geborenen Ulfenbach Vivaldi-Sohn Vincent 82 gezogen, der im Vierspänner von Wilhelm Tischer, Neu Isenburg, 4 S-Siege und 11 weitere Platzierungen in der schweren Klasse zu Buche stehen hat (JGS: 521.- €).

Auf Rang vier diesmal der von Gerhard Mayer, Bensheim gezogene New Forest-Wallach Pyro v. Poseidon x Gentleman, der Siege in Einspännerprüfungen von A bis M und auch Platzierungen in der Klasse S aufweisen kann (JGS: 498.- €). .

Platz fünf und sechs geht dann wieder an zwei weitere Fjordpferde. Mit 467.- € Jahresgewinnsumme kann sich der zwölfjährige Mirko 192, gezogen bei Ralf Lang, Reichelsheim knapp behaupten von seinem Bruder Mon Melino, der auf 439.- € kommt. Siege in M-und S Pony-Zweispännerprüfungen sowie gute Platzierungen mit ihrer Besitzerin und Fahrerin Nina Schäfer, Dreieich bestätigen die sportlichen Ambitionen der Fahrerin und ihrer Ponys.

Leider können nicht alle Ponys aus den verschiedenen Top-Listen im Detail aufgeführt werden. Alle Top-Ten Ponys finden Sie in der folgenden Statistik mit Züchtern, Reitern/Fahrern und Gewinnsummen rangiert und disziplinbezogen aufgeführt.

Alle der über 300 in den Platzierungslisten des Turnierjahres 2014 aufgeführten Ponys aus hessischer Zucht erfreuen nicht nur ihre Züchter, Reiter, Fahrer und Besitzer sondern stellen auch eine Werbung für hessische Zuchtprodukte dar.

Ebenso groß ist die Freude über die zahllosen Ponys und Pferde aus den verschiedenen vom Verband der Pony- und Pferdezüchter Hessen  betreuten Rassen, die nicht am Turniersport teilnehmen und daher auch keine Jahresgewinnsummen aufweisen können.

Getreu dem Motto: „Ponys und Pferde aus Hessen- ideale Partner für Freizeit und Sport“

genießen unsere Zuchtprodukte eine hohe Wertschätzung bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

Klaus Biedenkopf

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